Die meisten Kanzleisoftware-Hersteller verkaufen Ihnen ein Modell aus dem Jahr 2023, etikettiert als „KI". kanzlAI verwendet die jeweils stärkste verfügbare Frontier-KI — Claude, ChatGPT oder Gemini in der aktuellen Generation — und stellt sicher, dass Mandantendaten Ihre Kanzlei nie unverschlüsselt verlassen.
Die meisten Hersteller von Kanzleisoftware haben „KI" als Schalter integriert — und dahinter ein günstiges, veraltetes oder bewusst kleines Modell. Schlampige Zusammenfassungen, erfundene Paragraphen, holpriges Deutsch. Eine Generation hinter dem, was Sie privat in ChatGPT erleben.
Gleichzeitig ist „ChatGPT, Claude oder Gemini einfach selbst nutzen" für eine Kanzlei keine Option. Die Verschwiegenheitspflicht nach BRAO §43a und die DSGVO verbieten, Mandantendaten ungeschützt an einen Cloud-Anbieter zu übergeben.
kanzlAI löst beides — auf der Ebene der Architektur, nicht der AGB.
Jede Anfrage durchläuft eine vierstufige Pipeline. Personenbezogene Daten werden erkannt, durch Platzhalter ersetzt und erst danach an die KI übergeben. Die Antwort wird vor der Anzeige wieder rückübersetzt.
Vgl. § 43a BRAO sowie EuGH C-340/21 (Bulgarische Telekom) zur Pflicht technischer Schutzmaßnahmen.
Unsere Software liest Ihre Anfrage und markiert automatisch alles, was Mandanten identifizieren könnte — Namen, Adressen, Aktenzeichen, Steuer-IDs, IBANs. Mit eigenen Erkennern für deutsche Gerichtsbezeichnungen.
Jeder Klarname wird durch einen anonymen Platzhalter ersetzt. Die Zuordnungstabelle bleibt verschlüsselt in Deutschland — die KI bekommt sie nie zu sehen.
Eine zweite, unabhängige Prüfung kontrolliert, ob im anonymisierten Text trotzdem noch identifizierbare Spuren stecken. Falls ja, wird automatisch nachgebessert — bevor irgendetwas die Kanzlei verlässt.
Erst jetzt geht die saubere Anfrage an die Frontier-KI — angereichert um Recherche aus offiziellen Gesetzes- und Rechtsprechungsdatenbanken. Die Antwort wird vor der Anzeige wieder mit den richtigen Namen versehen.
kanzlAI ersetzt keine Kanzleisoftware. Es ist die Schicht, an der bisher gemurkst wurde — und die jetzt funktioniert.
Jeder Fall ist ein eigener Kontext. Hochgeladene Dokumente, Schriftsätze und Recherche-Threads bleiben mit dem Mandat verknüpft. Wechseln Sie zwischen Sachen, ohne dass die KI das vorherige Mandat vergisst.
Diktieren oder skizzieren Sie das Anliegen — kanzlAI liefert eine erste Fassung im Stil deutscher Anwaltsschriftsätze. Änderungen werden farblich als Diff dargestellt, bevor Sie sie übernehmen.
Jede juristische Aussage ist mit § und Rechtsprechung belegt — nicht halluziniert. Recherche-Threads werden pro Fall persistiert; Sie können später zu jedem Argument zurückspringen.
Zugewinnausgleich-Bilanz, Mietminderungsberechnung, Abfindungsszenarien — wiederkehrende Strukturen als ausfüllbare Vorlagen, in die kanzlAI die Mandantendaten einsetzt.
Die meisten „Kanzlei-KIs" laufen auf Modellen der GPT-3.5-Klasse oder kleiner — günstig in der Anschaffung, schlecht im Ergebnis. kanzlAI nutzt die jeweils aktuellste Frontier-KI. Der Unterschied ist nicht nuanciert. Er ist eine Generation.
| Kriterium | kanzlAI | Typische Kanzlei-KI |
|---|---|---|
| KI-Klasse | Aktuelle Frontier-Modelle (Claude, ChatGPT, Gemini in der neuesten Generation) | Veraltete Sprachmodelle, oft 2–3 Generationen alt |
| Halluzinationen bei § und Urteilen | Selten — jede Aussage mit Beleg aus offiziellen Quellen | Häufig — erfundene Paragraphen, falsche Aktenzeichen |
| Deutsch-Niveau | Anwaltsdeutsch, idiomatisch | Übersetzungssprache, oft holprig |
| Datenschutz | Anonymisierung vor jeder KI-Anfrage | Daten direkt an Anbieter, AGB-„Verschlüsselung“ |
| BRAO §43a-konform | Ja — Mandantendaten verlassen die Kanzlei nicht im Klartext | Rechtlich grenzwertig bis problematisch |
| Recherche-Belege | Live aus offiziellen Gesetzes- und Rechtsprechungsquellen | Trainingswissen, Stand unklar |
| Hosting | Deutschland | Häufig US-Cloud ohne klare Subprozessor-Liste |
| Dokumenten-Texterkennung | In Deutschland | Cloud-OCR (oft USA) |
Wenn Sie von „echter KI in Kanzleien" hören, sind das die Namen, die fallen: Harvey (Allen & Overy, PwC Legal, Macfarlanes) und Legora (Cederquist, Mannheimer Swartling, DLA Piper).
Beides exzellente Produkte. Beide auf Frontier-Modellen. Und beide für deutsche Kanzleien in der Standardkonfiguration nicht einsetzbar, sobald echte Mandantendaten ins Spiel kommen.
kanzlAI liefert dasselbe KI-Niveau wie Harvey und Legora — die jeweils stärkste verfügbare Frontier-KI — aber mit Anonymisierung vor jeder Anfrage, Hosting in Deutschland, Recherche aus deutschen Primärquellen und einem Preis, der auch für mittelständische Kanzleien tragbar ist. DSGVO- und BRAO §43a-konform — von Anfang an, nicht durch Zusatzvertrag.
Die juristischen Rahmenbedingungen waren von Tag 1 die Architektur — nicht ein nachträgliches Compliance-PDF. Was Sie hier sehen, lässt sich technisch nachweisen, nicht nur versprechen.
Mandanten-PII wird vor der KI-Anfrage durch Platzhalter ersetzt. Der KI-Anbieter sieht nie identifizierbare Mandantendaten.
AVV mit allen Subprozessoren, Verschlüsselung in transit und at rest, dokumentiertes Löschkonzept pro Mandat.
kanzlAI wird bei deutschen und EU-Anbietern betrieben. Auch die Dokumenten-Texterkennung läuft hier — keine Übermittlung in die USA.
Gescannte Schriftsätze und Akten werden in Deutschland in Text umgewandelt — vor der Anonymisierung. Niemals durch US-Cloud-OCR.
Mandat löschen → alle zugehörigen Daten, Chat-Verläufe und Such-Indizes sind in unter 60 Sekunden weg.
Wer hat wann welche Anfrage gestellt — pro Berufsträger und Fall protokolliert. Für die Berufshaftpflicht und für den eigenen Seelenfrieden.
Wir setzen jeweils die stärkste verfügbare Frontier-KI ein — derzeit Claude (Anthropic), ChatGPT (OpenAI) oder Gemini (Google) in ihrer aktuellen Top-Generation, je nach Aufgabe. Sobald ein leistungsfähigeres Modell erscheint, wechseln wir; Sie zahlen kein Upgrade.
Nein. Wir nutzen ausschließlich Enterprise-Schnittstellen mit vertraglich ausgeschlossenem Training. Zusätzlich sieht der KI-Anbieter ohnehin nur anonymisierten Text — selbst wenn dort etwas schief liefe, gäbe es keine Klarnamen zum Trainieren.
Die Anwendung läuft bei Hosting-Anbietern in Deutschland. Auch die Texterkennung gescannter Dokumente erfolgt in Deutschland. Die KI-Anbieter bekommen ausschließlich anonymisierten Text.
Ja. Auch vollständige Akten mit mehreren hundert Seiten lassen sich in einem Durchgang analysieren. Gescannte Dokumente werden vorab in Text umgewandelt.
Eine zweite, unabhängige Kontrollinstanz prüft jede anonymisierte Anfrage. Findet sie Reste, wird automatisch nachgebessert; bei wiederholten Auffälligkeiten blockiert das System die Anfrage, bis Sie sie ausdrücklich freigeben.
Auf der KI-Ebene gleichauf — wir nutzen ebenfalls Frontier-Modelle. Der Unterschied liegt eine Schicht tiefer: Harvey und Legora schicken Mandantentext im Klartext an internationale KI-Anbieter; kanzlAI schiebt eine Anonymisierungs-Stufe dazwischen und hostet in Deutschland. Außerdem ist die Recherche an deutsche Primärquellen (Gesetze, BGH, BVerfG) angebunden, nicht an US-/UK-Common-Law-Datenbanken.
Lizenzmodell pro Berufsträger. Preise im Demo-Gespräch — abhängig von Kanzleigröße und Volumen. Einstieg liegt deutlich unter den Lizenzkosten gängiger Kanzleisoftware-„KI-Module“.
kanzlAI ist eine eigenständige Web-Anwendung und ersetzt keine Aktenführung. Import und Export laufen über offene Formate (PDF, DOCX, RTF). Native Konnektoren sind in Vorbereitung.
30 Minuten, persönlich, mit einem Beispiel aus Ihrem Rechtsgebiet. Keine Verkaufsshow — Sie sehen das Produkt, wir beantworten Fragen, danach entscheiden Sie.